Papier aus Papier

zur Verwendung in Schmuck- und Grußkarten und für andere schöne Gelegenheiten


Zur Herstellung, zum "Schöpfen" von eigenem Papier benötigt man nur wenige Werkzeuge und Materialien. Als Ausgangsstoff eignet sich Zeitungspapier, zur Herstellung farbiger Blätter benutzt man bspw. Reste von farbigem Tonpapier.

Der Papiervorrat wird in kleine Schnipsel (etwa so groß wie ein 2 € Stück) zerrissen und in einen Eimer geschüttet.
Nachdem man Wasser aufgefüllt hat (in diesem Fall etwa halb voll),
mixt man alles kräftig durch.
Man erhält dann die flüssige Masse,
mit der man ein größeres Becken anfüllt. (Hier waren vorher farbige Papierreste verarbeitet worden.) Wenn alles nochmal durchgerührt worden ist, kann man den Schöpfrahmen untertauchen und langsam wieder herausheben. Man lässt das Wasser ablaufen, bis keine "Pfütze" mehr in dem Rahmen steht.
Nun wird der Rahmen schräg gehalten, weiteres Wasser fließt ab und man kann beginnen, den Rahmen von hinten mit einem Schwamm abzutupfen.
Die obere Hälfte des Rahmens wird nun entfernt, das Sieb mit unteren Rahmenhälfte wird gedreht und die Papiermasse auf ein bereitgelegtes Filzstück gedrückt.
Noch einmal wird Flüssigkeit mit dem Schwamm entfernt, die Siebfläche wird von unten gereinigt,
dann kann der Rahmen vorsichtig von der Papiermasse abgelöst werden.
So sieht es aus, wenn die Aktion gelungen ist,
und so, wenn es einmal nicht geklappt hat.
Bevor die Blätter zum Trocknen gebracht werden können, kennzeichnet man sie (mit seinem Namen).
Als Presse genügen zwei dicke Bretter
und viele "gewichtige" Personen.
Anschließend legt man die Filzstücke mit dem Papier noch einzeln zum endgültigen Trocknen aus, bevor man fertigen Blätter vom Filz löst.
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